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Samstag, 15. März 2014

Las ballenas jorobadas en Samaná

La provincia de Samaná tiene el privilegio de recibir en sus cálidas aguas cientos de ballenas cada año, las cuales hacen un viaje largo, que puede ser hasta de 10,000 Km., para aparearse y dar a luz.

Aunque algunas llegan en diciembre, la temporada de avistamiento es más efectiva desde mediados de enero y se extiende algunas veces hasta abril.






Esta migración anual ha hecho de la provincia un polo turístico importante. En el 2013 se recibieron cerca de 36,000 turistas y se espera que este año lleguen más.

El Ministerio de Medio Ambiente tiene en sus manos la regulación de las actividades de avistamiento en la zona para lo cual han autorizado 46 embarcaciones para que los turistas y visitantes puedan ver de cerca a los animales. Hay que tomar en cuenta que estos animales son impredecibles y no hay garantía alguna de poderlos observar con éxito.












Es importante hacer la visita con personas autorizadas por el Ministerio además de conservar el santuario no tirando basura al mar.


 El movimiento característico de la ballena antes de sumergirse durante 15 o 20 minutos hace posible poder ver claramente su cola fuera del agua, al compartir fotos a lo largo de sus rutas los biólogos pueden saber en dónde estuvo cada ballena identificada en un catálogo en común.








 Sobre la la ballena jorobada

 Reino: Animalia
Filo: Chordata
Clase: Mammalia
Infraclase: Eutheria
Orden: Cetacea
Suborden: Mysticeti
Familia: Balaenopteridae
Subfamilia: Megapterinae
Género: Megaptera
Gray. 1846.
Especie: M. novaeangliae (Borowski, 1781)

La ballena jorobada (Megaptera novaeangliae) es una especie de cetáceo misticeto de la familia Balaenopteridae.

Los adultos llegan a medir entre 12 y 16 metros de largo y llegar a pesar 36,000 kg.






 Hacen saltos acrobáticos para luego golpear el agua hay varias teorías sobre este comportamiento aunque no se sabe con certeza

Los machos pueden emitir cantos largos y complejos que pueden ir variando años tras año, se cree que es por razones reproductivas. No tienen cuerdas vocales, para el canto utilizan su cavidad nazal.





Las ballenas se alimentan de krill y pequeños peces durante el verano en las regiones polares y durante la reproducción no se alimentan, sobreviven por su reserva de grasa corporal

Un ballenato aumenta de peso a razón de 45 kilos por día

La madre suelta una nube de leche en el agua que el ballenato absorbe de una bocanada.








Ballenas jorobadas en Samaná

http://www.youtube.com/watch?v=wXTPyv9CbKk



 

 

 


Samstag, 11. Mai 2013

So halten Sie den Jetlag im Zaum

Viagra, Melatonin, eiweißarme Ernährung: Welche Mittel helfen wirklich gegen die Erschöpfungszustände nach Langstreckenflügen? Besonders im Sommerurlaub ist es ärgerlich, wenn der Körper noch Tage mit dem Jetlag zu tun hat. Die besten Tricks.

 

 

 

Wer den Sommerurlaub fern der Heimat verbringt, sollte sich frühzeitig Gedanken über Jetlag machen. Denn auf Langstreckenflügen in andere Zeitzonen gerät die innere Uhr gehörig durcheinander. Licht und Dunkelheit stimmen nicht mehr mit dem gewohnten Tag- und Nacht-Rhythmus überein, dadurch kommen die Hormonproduktion und die Körpertemperatur aus dem Takt.




Häufige Jetlag-Symptome


Die häufigsten Beschwerden des Jetlags sind Schlafstörungen, Müdigkeit, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, eine verminderte Reaktions- und Gedächtsnisfähigkeit, Appetitlosigkeit und Stimmungsschwankungen. Wie stark diese Symptome auftreten, hängt unter anderem von der Anzahl der durchquerten Zeitzonen, vom Alter und vom gesundheitlichen Zustand des Reisenden ab.



Reise in Richtung Osten anstrengender


Aber auch die Flugrichtung bestimmt, wie stark der Jetlag am Zielort ausfällt. Flugreisen nach Osten werden gewöhnlich stärker empfunden, weil es den meisten Menschen schwerer fällt, früher aufzustehen, als länger aufzubleiben. Als Faustregel gilt: Pro Zeitzone mit einer Stunde Zeitunterschied, dauert es etwas einen halben Tag, bis sich der Körper an die neue Zeit gewöhnt hat. Nach einer Reise von Berlin nach New York (sechs Stunden Zeitunterschied) hält der Jetlag demnach ungefähr drei Tage an

Donnerstag, 9. Mai 2013

So zahlt die Airline Passagieren Schadenersatz


Koffer verloren, Flieger verspätet oder Verbindung ganz abgesagt – ab November können sich unzufriedene Fluggäste bei Schadenersatz-Forderungen gegen Airlines an eine Schlichtungsstelle wenden.



Ein neues Gesetz zur Schlichtung im Luftverkehr ermöglicht jedem Fluggast, seine Ansprüche bis zu 5000 Euro in einem Vermittlungsverfahren geltend zu machen. Damit sollen Gerichtsverfahren vermieden werden. Sollten sich Kunde und Airline trotzdem nicht einigen, steht der Klageweg weiterhin offen.
Bislang standen die Chancen für Passagiere, die im Streit mit der Airline nicht vor Gericht ziehen wollten, eher schlecht. Sie konnten die Dienste kommerzieller Fluggasthelfer in Anspruch nehmen. Zu den größeren Anbietern zählen die Unternehmen „EUclaim“, „Flightright“ und „Fairplane“.





Ein vom Bundestag beschlossenes Gesetz für eine neue Vermittlungsstelle ließ der Bundesrat am 3. Mai 2013 passieren. Passagiere müssen sich mit Beschwerden demnach weiterhin zuerst an die Airline wenden. Lehnt sie Schadenersatzzahlungen ab oder reagiert innerhalb von zwei Monaten nicht, können Kunden sich an die Schlichtungsinstanz wenden. Für die Fluggesellschaften ist die Beteiligung freiwillig. Große Airlines haben dem Ministerium aber bereits ihre Mitwirkung signalisiert.


„Schnelle und kostenlose Schlichtung“
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) sagte: „Zum ersten Mal bekommen Passagiere das Recht auf eine schnelle, kostenlose und effektive Schlichtung im Luftverkehr.“ Für Fahrgäste von Bahnen, Bussen und Schiffen gibt es bereits die „Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr“, an der sich auch Europas größter Billigflieger Ryanair schon beteiligt.






Bei Flug-Ärger soll in Fällen bis 5000 Euro vermittelt werden. Die großen deutschen und in Deutschland tätigen Fluggesellschaften haben laut Ministerium über ihre Verbände ihre Beteiligung zugesagt. Für Anbieter, die nicht freiwillig dabei sein wollen, soll das Bundesamt für Justiz zuständig sein. Konkret sollen alle Ansprüche geschlichtet werden können, die ab dem 1. November entstehen. Dann soll das Gesetz in Kraft treten.




Wie viel Macht hat die neue Schlichtungsstelle? Wann lohnt es sich, eher auf kommerzielle Fluggasthelfer zu setzen? Wir beantworten in unserer Bildergalerie die wichtigsten Fragen zur neuen Schlichtungsstelle für Airline-Passagiere.

Donnerstag, 25. April 2013

So können Reisende Malaria vorbeugen

Mückenschutz und Notfallarznei.

 

 

Bei Tropenreisen drohen Urlaubern viele Infektionskrankheiten, denen sie vorbeugen sollten. „Malaria ist bei fast jeder Beratung von Fernreisenden ein Thema“, sagte Tomas Jelinek vom Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin (BCRT) dem dpa-Themendienst anlässlich des Welt-Malaria-Tags am Donnerstag (25. April). Die wichtigste Vorsorge gegen eine Erkrankung bleibe auf Reisen der konsequente Schutz vor den Mücken, die die Malariaerreger übertragen.






 
Dazu gehört, im Freien helle, geschlossene Kleidung zu tragen. Dunkle Textilien locken laut Jelinek die Insekten eher an. Um zu verhindern, dass die Moskitos durch dünnes Material hindurchstechen, empfiehlt er, feines Gewebe zusätzlich mit einem Insektenschutzmittel zu imprägnieren. Frei liegende Hautpartien sollten mit einem sogenannten Repellent eingerieben werden, das den Wirkstoff DEET in einer Konzentration von mindestens 30 Prozent enthält.

Der Mediziner rät, die prophylaktische Einnahme eines Malariamedikaments sorgfältig abzuwägen. „Wegen des Rückgangs der Malariaausbreitung in manchen Regionen der Welt geht man zunehmend dazu über, auf sogenannte Stand-by-Mittel zu setzen.“ Das heißt, der Reisende hat für den Notfall ein Arzneimittel im Gepäck, das er erst einnimmt, wenn er erkrankt. „Die möglichen gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen der vorbeugenden Einnahme sind größer als das Risiko einer Malariainfektion“, erläuterte Jelinek den Gedanken dahinter.






In Hochrisikogebieten wie in Afrika südlich der Sahara sollte jedoch weiterhin medikamentös vorgebeugt werden. Malaria macht sich vor allem durch hohes Fieber und Kopfschmerzen bemerkbar.

Die Situation hinsichtlich Malaria habe sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert, sagte der Experte. In manchen Regionen habe die von Stechmücken übertragene Krankheit stark abgenommen, während sie in anderen Gegend vermehrt vorkommt. „Sansibar zum Beispiel ist seit 2008/2009 malariafrei, am Kilimandscharo ist die Gefahr, die Krankheit zu bekommen, inzwischen sehr groß.“




Montag, 8. April 2013

Diese Reiseziele sind medizinische Risikogebiete

HealthMap 2013 zeigt Gefahren

 
Wer den Ferienclub kaum verlässt, kümmert sich wenig um die medizinischen Risiken im Urlaubsland. Ganz anders sehen es Backpacker und Geschäftsreisende. Ihnen hilft die HealthMap 2013, die Reiseländer in fünf Risikostufen einteilt.

 

 
Vom südamerikanischen Regenwald bis zu asiatischen Achttausendern, von abgelegenen Pazifikinseln bis Zentralafrika: Deutsche Urlauber finden sich überall auf dem Globus. So beliebt Pauschalurlaube mit den drei „S“ – Spagetti, Sonne, Strand – hierzulande auch sein mögen: Fernreisen haben es den Deutschen ebenfalls angetan. In weiter entfernten Ländern sind sie deutlich mehr unterwegs als etwa Franzosen, Briten oder Reisende anderer Nationalitäten.

Doch je exotischer das Reiseziel, desto größer die Unwägbarkeiten. Das betrifft auch den medizinischen Bereich und alle Fragen um gesundheitliche Risiken wie Krankheiten und die ärztliche Versorgung vor Ort. Denn eines ist klar: Wer unterwegs ernsthaft erkrankt und überdies keine adäquate Hilfe erwarten kann, für den ist die Reise rasch zu Ende. Es droht der am Ende noch komplizierte Rücktransport in die Heimat.

Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann richtig teuer werden – mitunter sogar gefährlich, wenn aus gesundheitlichen Gründen eine Überführung gar nicht möglich ist. Daher müssen sich Reisende, die sich im Ausland länger und abseits der touristischen Hauptrouten bewegen, gut informieren und entsprechend vorsorgen. Dabei hilft die jährlich aktualisierte HealthMap, die alle Länder weltweit in fünf medizinische Risikostufen einteilt. In „niedrig“, „mittel“, „mittelhoch“, „hoch“ und „extrem“.

Wo Gefahren lauern

„Die Gefahr, auf Reisen krank zu werden, hängt vom medizinischen Risikoprofil eines Landes ab. Die HealthMap 2013 zeigt auf einen Blick, welches Reiseziel ein Risikogebiet ist“, sagt Jadwiga Dutsch, Medizinische Leiterin für Zentraleuropa bei International SOS. Das Unternehmen ist weltweit führender Anbieter von Prävention und Krisenmanagement in Gesundheits- und Sicherheitsfragen und gibt zum vierten Mal die HealthMap heraus.

Sie ist – im Original mit zahlreichen detaillierten Aspekten versehen – ein wichtiges Instrument für Individualreisende, Langzeiturlauber und Geschäftsreisende. Denn gerade wer dauerhaft in einem Land mit höherem medizinischem Risiko umherreist oder arbeitet, läuft sechsmal häufiger Gefahr ins Krankenhaus eingewiesen zu werden als in wenig riskanten Staaten. Eine Zahl des Unternehmens belegt das: Trotz stationärer Behandlung vor Ort muss fast die Hälfte aller Mitarbeiter in diesen Risikoländern letztlich evakuiert werden. In extremen Risikoländern erhöht sich die Wahrscheinlichkeit evakuiert zu werden auf 79 Prozent. Dabei sind es vor allem landestypische Krankheiten wie Malaria und Dengue-Fieber sowie gefährliche Rahmenbedingungen und Schwächen im lokalen Gesundheitswesen, die das Risiko zum Teil stark erhöhen.




Viele Faktoren beeinflussen das Risiko

Wer nur für ein bis zwei Wochen im Land und überdies auf gesicherten touristischen Pfaden unterwegs ist, minimiert das Risiko wiederum. Beispiel Simbabwe. Das südafrikanische Land gilt als medizinisch extrem risikoreich. Wer als Backpacker wochenlang durchs Land tingelt, muss in der Tat entsprechende medizinische Vorkehrungen treffen. Wer hingegen nur für zwei bis drei Nächte die touristisch stark frequentierten Victoriafälle besuchen will, braucht in punkto Medizincheck und Prophylaxe lange nicht so tief einsteigen. Interessant aber auch, dass für vermeintlich „gefährliche“ Länder wie zum Beispiel Venezuela oder Tunesien das medizinische Risiko kaum schlechter eingestuft wird als in Kroatien oder Polen.
 
 
Weitere Informationen:
 
International SOS bringt jährlich die HealthMap heraus, abrufbar unter www.internationalsos.com

Dienstag, 19. März 2013

Tipps für die Notdurft im Walde


Wege zum sicheren Wildpinkeln




Was wenn die Natur ruft und man in freier Wildbahn ist? Wo findet sich ein verstecktes Örtchen, was taugt als Klopapier und wie schützt man sich vor Tieren? Ein Ratgeber gibt humorvolle, aber praktische Tipps für den Toilettengang im Freien.





 
Es ist gar nicht so leicht, ein Plätzchen in der Natur zu finden, um seine Notdurft mit Würde und Anstand zu erledigen. Denn nicht nur fehlt die gewohnte Sitzgelegenheit, man könnte auch Besuch von Tieren bekommen oder beim Klogang von anderen Naturpilgern entdeckt werden. Was kann man außerdem tun, wenn kein Klopapier da ist? Und wohin mit den Ausscheidungen, damit die Umwelt geschont wird?

 
Das neue Buch „How to shit in the woods“ (zu Deutsch etwa: Wie man sein Geschäft im Wald verrichtet) aus der Reihe „Basiswissen für draußen“ gibt mit humorvollem Ansatz ernst gemeinte Ratschläge zum Erleichtern in der freien Natur.
Zu lernen gibt es einiges rund um dieses Thema, etwa dass sich nicht jedes Blatt als Toilettenpapier eignet, Moos zu sehr krümelt, dafür aber eine spezielle Waschung mit der Hand in Frage kommen kann. Auch eine Anleitung zum Stehpinkeln für Frauen ist dabei, es gibt Infos zur Benutzung verschiedener Hilfsmittel wie Klappspaten und Wasserentkeimer und Ideen wie die faltbare Papptoilette oder den Outdoor-Klopapierspender.




 
Amüsantes Beiwerk in dem kleinen gelben Ratgeber-Heftchen ist eine kleine Geschichte der Toilettenkultur in verschiedenen Ländern, bei der man auch lernt, womit sich frühere Völker ihren Allerwertesten sauber hielten. Außerdem gibt es lehrreiche Anekdoten zu den Gefahren des Wildpinkelns und Erklärungen zu Begriffen wie „Toilettenpartner“ und „Sitzenbleiber“. Die Infos werden mit heiteren und nicht zu detaillierten Grafiken illustriert.




Wer eine längere Tour in die freie Natur vor sich hat, sollte das Heftchen einfach mal in den Rucksack stecken oder sich aber daheim in Ruhe vorbereiten und darin schmökern – vielleicht während eines entspannten Klogangs auf der heimischen Toilette.


Donnerstag, 14. März 2013

Neue Rechte für Passagiere

Der Flug wird verschoben oder gar abgesagt - häufig beginnt die Reise schon am Flughafen mit Ärger. All zu oft beschweren sich Kunden, dass Fluggesellschaften sie nicht richtig informieren oder entschädigen. Erst vor Gericht bekommen Verbraucher dann ihr Recht. Nun macht sich die EU-Kommission daran, die Schlupflöcher im EU-Recht zu schließen und ergänzt die Regeln nach acht Jahren Praxistest. Nach der Zustimmung von EU-Parlament und Rat könnten sie frühestens 2014 Gesetz werden. Das sind die Neuerungen:


Wie erfährt der Passagier von einer Verspätung?


Wird der Start verschoben, muss die Airline Fluggäste künftig spätestens eine halbe Stunde nach der vorgesehenen Abflugzeit über die Gründe für die Verzögerung informieren - und zwar detailliert: Streiken die Fluglotsen, ist die Maschine noch nicht da oder fehlt die Crew? Bislang gelten nur ganz allgemeine Info-Pflichten.







Wann hat der Kunde Anspruch auf Verpflegung?


Bereits ab zwei Stunden Verspätung muss die Fluggesellschaft den Kunden betreuen, sprich, ihm Getränke und Snacks anbieten. Bislang galt das erst ab vier Stunden. Falls nötig, muss die Airline auch eine Hotelübernachtung zahlen.



Was ist die wichtigste Neuerung?


Entscheidend für Entschädigung ist künftig die Verspätung am Ziel der Reise - und nicht die beim Abflug. Das betrifft vor allem Kunden, die einen Anschlussflug gebucht haben und diesen verpassen. Wenn sie ein europäisches Reiseziel mehr als fünf Stunden später erreichen, können sie finanziellen Ausgleich verlangen. Bei Transatlantikflügen von mehr als 3500 Kilometern besteht dieses Recht ab 12 Stunden Verspätung. Die Entschädigung beträgt je nach Strecke zwischen 250 und 600 Euro. Bislang konnte ein Kunde bei einem Direktflug schon ab drei Stunden Verspätung um finanziellen Ausgleich bitten.






 

Warum definiert die EU-Kommission „außergewöhnliche Umstände“?


Weil es ein Reizwort ist. Häufig berufen sich Airlines auf höhere Gewalt, um eine Entschädigung bei längeren Verspätungen zu vermeiden. Erstmals listet die EU-Kommission nun auf, was dazu gehört: Etwa Naturkatastrophen wie Schneechaos sowie Streiks von Fluglotsen. Ausgeschlossen sind technische Probleme, die beim Routinecheck der Maschine gefunden werden, oder das Nichtauftauchen der Besatzung.



Wie lange hat der Kunde dann Anspruch auf Betreuung?


Diese Leistungen sollen bei „außergewöhnlichen Umständen“ auf drei Tage begrenzt werden. Danach wäre ein Passagier auf sich selbst gestellt - selbst wenn er mehr als eine Woche nicht fliegen kann, wie nach der Aschewolke des isländischen Vulkans 2010. Bislang gilt dies zeitlich unbegrenzt. Der SPD-Abgeordnete Knut Fleckenstein kritisiert: „Da kann man nur den Kopf schütteln.“



Was passiert, wenn der Flug abgesagt wird?


Dann muss die Airline die Passagiere innerhalb von zwölf Stunden selbst weiterbefördern. Andernfalls muss sie Plätze bei der Konkurrenz buchen.








Und wenn Passagiere im Flugzeug am Boden festsitzen?


Steht das voll besetzte Flugzeug mehr als eine Stunde auf der Rollbahn, müssen Heizung und Klimaanlage funktionieren und die Toiletten offen sein. Nach einer Stunde muss die Airline kostenlos Getränke anbieten - auch bei Billigfliegern. Und nach fünf Stunden hat der Reisende das Recht auszusteigen.



Und wer den Hinflug nicht nutzt?


Neu ist, dass ein Passagier auch dann einen Rückflug in Anspruch nehmen darf, wenn er den Hinflug verfallen ließ. Bislang hatten Fluggesellschaften in solchen Fällen das Boarding verweigert.



Für welche Fluggesellschaften gelten diese Regeln?


Für alle europäischen Airlines, die in der EU starten und landen - auch für Billigflieger. „Unsere Botschaft lautet: fliegen sie europäisch“, sagt EU-Verkehrskommissar Siim Kallas. Außereuropäische Airlines sind nur daran gebunden, wenn sie von Europa aus starten. Wer etwa mit einer US-Airline von Paris nach New York fliegt, hat bei Stornierung des Fluges Anrecht auf Geld. Wer mit derselben Airline von New York nach Paris fliegt, hat diesen Anspruch nicht.



Wie reagiert die Industrie?


Unzufrieden. Der Weltluftfahrtverband IATA kritisiert, dass die Pläne den Airlines zusätzliche Kosten und Vorschriften auferlegen, „die letztlich den Interessen der Passagiere schaden.“ Verbraucher müssten mit höheren Ticketpreise rechnen. Die EU-Kommission erwartet dagegen nicht, dass die Preise steigen. Brüssel verweist darauf, dass schon jetzt von jedem Ticket ein Euro in die Entschädigungskasse der Airlines geht - und oft nur ein Teil davon wirklich gebraucht wird.








Was sagen Verbraucherschützer?


Auch sie sind unzufrieden. Vor allem mit den Zugeständnissen an Airlines bei Entschädigungen. Europas Verbraucherschutzorganisation Beuc nennt den Vorschlag „eine verpasste Chance“, der die jüngste Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes verwässere. Die Grünen im EU-Parlament sprechen von einem „Kotau vor der Lobby der Airlines“. (dpa)

Dienstag, 12. März 2013

Deutsches Reisefieber steigt

Ausgaben für Urlaub auf Rekord

 

 Das Volk der Reiseweltmeister bestätigt seinen Ruf: Die Ausgaben der Deutschen für Urlaub haben 2012 einen neuen Rekordwert erreicht. Auch für dieses Jahr ist die Reiselust ungebrochen.




 Beim Reisen sitzt den Deutschen das Geld locker: Die Urlaubsausgaben erreichten im vergangenen Jahr einen neuen Rekordwert. Rund 63 Mrd. Euro gaben die Bundesbürger 2012 für Reisen von fünf Tagen und länger aus - vier Prozent mehr als im Vorjahr. Das ist ein Ergebnis der Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR), die auf der Reisemesse ITB in Berlin vorgestellt wurde.

 Dazu kommen Ausgaben für Kurzreisen von gut 20 Mrd. Euro. Stabil war das Gesamtvolumen von knapp 70 Millionen Urlaubsreisen, ein leichtes Wachstum gab es bei der Anzahl der Kurzreisen um 1,4 Millionen auf nun knapp 80 Millionen. 





 Auch für 2013 sind die Aussichten laut FUR positiv. 55 Prozent der Bundesbürger haben bereits feste Urlaubspläne, nur 12 Prozent wollen sicher nicht verreisen. Die Reiseausgaben sollen stabil bleiben.

Samstag, 2. März 2013

Verlust von Reisegepäck

Verlust von Reisegepäck schriftlich melden!

 

Das Flugzeug ist sicher gelandet, aber ein wertvolles Armband aus dem Koffer fehlt. In diesem Fall muss sich der Passagier immer schriftlich an die Fluggesellschaft wenden, sonst gehen die Regressansprüche verloren.




Der Verlust von Reisegepäck muss schriftlich erklärt werden. Wer sich nicht daran hält, verliert seinen Anspruch auf Schadenersatz. Das gilt nicht nur für komplette Gepäckstücke, sondern auch für alles, was sich im Koffer befindet und möglicherweise abhandenkommt oder beschädigt wird. Außerdem schreibt das Montrealer Übereinkommen Fristen vor, die einzuhalten sind. Werden sie ignoriert, gehen die Ansprüche ebenfalls verloren, betont das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main (Az.: 6 U 66/12), wie die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift «ReiseRecht aktuell» berichtet.



Schaden sofort melden

In dem Fall hatte die Klägerin Schadenersatz für Schmuck verlangt, der aus ihrem Reisegepäck verschwunden war. Darauf habe sie keinen Anspruch, argumentierte das OLG: Einmal habe sie den Verlust zunächst nur mündlich angezeigt. Dabei habe sie mit einem Anruf beim Flughafen nicht einmal mit der Fluggesellschaft direkt telefoniert. Schriftlich habe sie sich erst sechs Monate nach dem Flug gemeldet.

Das Montrealer Abkommen sieht aber in Paragraf 31 vor, dass ein Schaden sofort nach Entdeckung gemeldet werden muss, spätestens aber sieben Tage, nachdem das Reisegepäck angenommen wurde.
Hinzu komme, dass ein Schadenersatzanspruch ohnehin verfällt, wenn der Reisende eine erheblich Mitschuld trägt. Das ist der Fall, wenn wertvolle Gegenstände im Reise- statt im Handgepäck verstaut werden. Gerade bei Schmuck, der nicht viel wiegt und nicht viel Platz beansprucht, erscheine es als zumutbar, ihn im Handgepäck mit an Bord zu nehmen.



Montrealer Übereinkommen



Das Übereinkommen zur Vereinheitlichung bestimmter Vorschriften über die Beförderung im internationalen Luftverkehr, kurz: Montrealer Übereinkommen (Abk. MÜ) regelt Haftungsfragen im internationalen zivilen Luftverkehr, das heißt sowohl Fragen des Gütertransports als auch Fragen der Personenbeförderung. Das Montrealer Übereinkommen wurde am 28. Mai 1999 unterzeichnet. Kern dieser Übereinkunft ist die Modernisierung der rechtlichen Vorgaben bei einer Luftbeförderung. Dabei geht es vor allem um die Haftung des vertraglichen Luftfrachtführers für Schäden, die während eines Fluges an Personen, Gepäck oder Fracht entstehen.

Das Montrealer Übereinkommen ist seit 2004 in Deutschland und Österreich, seit 2005 auch in der Schweiz in Kraft. Es löste das seit 1929 geltende Warschauer Abkommen über die Beförderung im internationalen Luftverkehr ab.

Das Montrealer Übereinkommen ist in arabischer, chinesischer, englischer, französischer, russischer und spanischer Sprache abgefasst, wobei jeder Wortlaut gleichermaßen verbindlich ist. Das bedeutet, dass die deutsche Übersetzung keine verbindliche Fassung des Vertrages darstellt.

Donnerstag, 28. Februar 2013

Urlaubsärgernis

Die fiesen Tricks der Ganoven

In den Ferien lassen viele Urlauber gerne ihre Seele baumeln. Doch genau diesen unvorsichtigen und leichtsinnigen Zustand nutzen Trickbetrüger und andere Ganoven aus.






 Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Die Alltagssorgen werden für wenige Wochen beiseitegeschoben, man fühlt sich frei und unbeschwert. Doch gerade wo Menschen besonders entspannt, leichtsinnig oder ahnungslos auftreten, sind oft auch Betrüger nicht weit entfernt – vorzugsweise in Touristenregionen. Im Gegensatz zu „gewöhnlichen“ Einbrechern, die es auf Wertgegenstände im Auto, Hotel oder Ferienbungalow abgesehen haben, suchen Trickbetrüger den direkten Kontakt. Sie setzen vor allem auf die Naivität und Hilfsbereitschaft der ahnungslosen Touristen oder versuchen schlicht, sie mit ihrem Anliegen zu überrumpeln.


 Dabei werden die Tricks der Kleinkriminellen immer dreister und raffinierter. Wer brenzlige Situationen nicht sofort erkennt oder sich zu helfen weiß, kann schnell Opfer von Betrügern werden. Auch wenn viele Tricks seit Langem bekannt sind – sie funktionieren in anderen Variationen immer wieder.
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Urlaubsärgernis: Die fiesen Tricks der Ganoven - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/reisen/service/tid-18263/urlaubsaergernis-die-fiesen-tricks-der-ganoven_aid_508062.html
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Urlaubsärgernis: Die fiesen Tricks der Ganoven - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/reisen/service/tid-18263/urlaubsaergernis-die-fiesen-tricks-der-ganoven_aid_508062.html

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Urlaubsärgernis: Die fiesen Tricks der Ganoven - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/reisen/service/tid-18263/urlaubsaergernis-die-fiesen-tricks-der-ganoven_aid_508062.html
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Urlaubsärgernis: Die fiesen Tricks der Ganoven - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/reisen/service/tid-18263/urlaubsaergernis-die-fiesen-tricks-der-ganoven_aid_508062.html

Donnerstag, 31. Januar 2013

Tolle Sprueche aus dem Cockpit

Anekdoten im Flieger






Auf einem British-Airways-Flug von Düsseldorf nach Birmingham verschüttete der Steward aufgrund heftiger Turbulenzen den Kaffee über meine Hose. Er lächelte mich an und fragte: "Ups, trinken Sie ihn lieber aus der Tasse?"


Auf einem Inlandsflug in Mexiko im Sommer 1984 meldete sich der Pilot nach der Sicherheitsanweisung mit den Worten: "Bitte bleiben Sie während des gesamten Flugs angeschnallt. Wir wollen doch nicht, dass Ihre sterblichen Überreste so unordentlich durcheinander liegen."


Die Maschine der Swiss Air kreiste schon längere Zeit über dem Zielflughafen Harare. Durchsage des Piloten: "Verehrte Fluggäste, wir wissen nun, dass unser Fahrwerk tatsächlich ausgefahren ist und setzen jetzt zur Landung an." Offensichtlich war die entscheidende Kontrolllampe ausgefallen, und man brauchte erst Sichtkontakt mit der Bodenkontrolle. Das Schweigen in der Kabine war bemerkenswert.






Bei einem Flug mit einem Catalina-Amphibienflugzeug (Baujahr 1944) fragte ein Passagier, ob er sich das Cockpit anschauen dürfe. Die Antwort des Piloten: "Ja, gerne, aber das Cockpit ist geheim, danach muss ich Sie umbringen."


Auf einem Flug von Frankfurt nach Hongkong fragte die Flugbegleiterin kurz nach dem Abheben über das Bordmikrofon, ob ein Arzt an Bord sei. Nachdem sich keiner gemeldet hatte, ging sie gezielt auf Fluggäste zu, die einen Doktortitel haben, mich fragte sie ebenfalls. Ich antwortete, dass ich promovierter evangelischer Theologe sei. Die Frau murmelte: "Vielleicht brauchen wir Sie dann später noch."


Vor etwa 15 Jahren beim Anflug auf den Flughafen Kuala Lumpur mit Malaysian Airlines: Die Stewardessen schnallten sich auf ihren Notsitzen an, ihre Chefin zückte einen Rosenkranz und begann mit geschlossenen Augen zu beten. Gehörte das einfach zum Service oder wusste sie etwas, das wir nicht wussten? Die Landung jedenfalls war butterweich.


Auf einem Flug von Tunis nach Frankfurt nahm der Pilot kurz vor dem anstehenden Sinkflug auf Frankfurt scheinbar vollständig den Schub heraus, das Flugzeug sank abrupt ab. Über Lautsprecher meldete er in gebrochenem Deutsch: "Damen und Herren, Maschine kaputt." Sekunden später gab er wieder Vollgas, schaltete erneut das Mikrofon ein und fing lauthals an zu lachen.


Vor dem Start eines Flugs von Frankfurt nach Hamburg sagte die Stewardess: "Bei einem Abfall des Kabinendrucks fallen automatisch Sauerstoffmasken herunter. Pressen Sie diese fest auf Mund und Nase und stecken Sie Ihre Kreditkarte in den dafür vorgesehenen Schlitz."


Durchsage nach der Landung mit Lufthansa: "Herzlich willkommen in Hamburg! Wir hoffen, dass uns dieser kurze Flug mit Ihnen gefallen hat!" Den Dreher hat kaum einer im Flugzeug bemerkt.







Als Student flog ich zu Weihnachten von Barcelona nach Nürnberg. Die Ansage des Piloten im Landeanflug war nicht geeignet, um Flugangst zu kurieren: "Sehr geehrte Passagiere, in Nürnberg haben wir überfrierenden Regen und die Landebahn könnte etwas glatt sein. Da lasse ich heute den Autopiloten landen - der kann das besser."


Wir stiegen mit gut einer Stunde Verspätung in die Ryanair-Maschine von Girona nach Lübeck ein. Der Pilot entschuldigte sich für die Verspätung. Der Navigationscomputer sei ausgefallen und musste ausgetauscht werden. Dann wünschte er uns einen angenehmen Aufenthalt an Bord auf unserem Flug nach London-Stansted. Zum Glück war auf die spanischen Techniker doch Verlass und wir landeten später sicher in Lübeck.


Auf einem Flug von Düsseldorf nach München waren etwa 80 Prozent der Passagiere Fußballfans, die sich das Bundesliga-Spiel von Duisburg gegen die Bayern anschauen wollten. Die Kabine wurde mit Stadionschlagern aus Fankehlen beschallt. Ein Steward mit halblangen blondierten Haaren hatte besonders zu leiden. Jedes Mal, wenn er sich blicken ließ, stimmte die gesamte Fußballfan-Horde ein herzhaftes "Du hast die Haare schön" an. Irgendwann traute sich der arme Kerl nicht mehr in die Kabine und überließ den Stewardessen die Arbeit.


Im Flieger von Denver nach Chicago in aller Herrgottsfrühe. Vor der Abfahrt vom Gate sagte der Pilot: "So, wir wären hier vorne so weit. Wenn sich die Gäste, die im Mittelgang stehen, bitte hinsetzen - sonst kann ich beim Rückwärtsfahren im Rückspiegel nichts sehen!"


Werbeplakat einer Fluggesellschaft, die kein Geld für muttersprachliche Übersetzer hat: "Wir nehmen Ihr Gepäck und senden es in alle Richtungen!"


Auf einem Flug während der Jugoslawien-Unruhen Anfang der Neunziger sagte der Pilot: "Wir befinden uns zurzeit über Jugoslawien. Wenn Sie aus dem Fenster schauen und am Boden Blitzlichter sehen, haben Sie keine Angst. Unsere Flughöhe wird von den feindlichen Raketen nicht erreicht. Wir wünschen noch einen angenehmen Weiterflug!"


Vor einem Flug von Hongkong nach Zürich sagte der Pilot, dass sich der Start aufgrund eines technischen Problems verzögern werde. Aus dem Fenster sah ich, wie zwei chinesische Techniker mit einer Holzleiter auf die Tragfläche kletterten, dort eine kleine Klappe öffneten und mit einer Taschenlampe hineinleuchteten. Nach kurzer Diskussion schlossen sie die Klappe und zogen von dannen. Der Pilot: "Meine Damen und Herren, das Problem ist gelöst, wir können jetzt starten." Ich habe mir erst mal zwei Whisky bestellt.


Mehr Anekdoten von verrückten Flugreisen finden Sie in dem Buch "Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt" von Stephan Orth und Antje Blinda.

Dienstag, 22. Januar 2013

Die teuren Reisen der Discounter






Wer die Preise nicht vergleicht, ist selber schuld!

 

 




 Pauschalreisen aus dem Supermarkt sind oft keineswegs die günstigste Art, um in den Urlaub zu fliegen. Wer blind auf das Billig-Image eines Discounters vertraut, zahlt schnell drauf.
Egal ob Butter, Tiefkühlpizza oder Bananen: Für einen günstigen Einkauf geht man zum Discounter. Längst ist das Angebot nicht mehr auf Lebensmittel beschränkt, das Günstig-Image wird auch auf Mobilfunkverträge, Laptops und sogar Reisen übertragen. Letztere sind allerdings nicht immer die Schnäppchen, die sie zu sein scheinen. Das hat ein Test der Zeitschrift "Clever reisen!" ergeben.
Die Duisburger Redaktion verglich für die aktuelle Ausgabe stichprobenartig die Preise der Pauschalreiseangebote von sechs großen deutschen Discountern (Aldi, Rewe, Lidl, Plus, Netto, Penny) sowie des Handelskonzerns Tchibo. Für die Testbuchungen wählte man Badeurlaube für zwei Personen aus. 







"Das Ergebnis hat uns mit den Ohren schlackern lassen", sagt "Clever reisen!"-Chefredakteur Jürgen Zupancic SPIEGEL ONLINE. Für sämtliche Angebote aus dem Supermarkt fanden sich durch einen simplen Preisvergleich im Internet günstigere Angebote von bekannten Veranstaltern - teilweise mit den identischen Fluglinien und Hotels. "Eine wirkliche Überraschung", sagt Zupancic.
  • Die größte Preisdifferenz tat sich laut "Clever reisen!" bei Aldi auf. Das Unternehmen wirbt mit dem Slogan "Traumreisen zu Aldi-Preisen" - doch davon ist man in diesem Fall weit entfernt: Der für 1658 Euro angebotene zweiwöchige Badeurlaub mit Vier-Sterne-Hotel, All-inclusive, Flügen und Transfers ließ sich auch in ähnlicher Form bei dem klassischen Reiseveranstalter Tjaereborg buchen - und zwar um 359 Euro günstiger.
  • Den einwöchigen Tunesien-Trip von Penny für 858 Euro fanden die Tester in gleicher Ausführung auch bei 1-2-Fly. Der einzige Unterschied: Das Angebot des Reiseveranstalters war 120 Euro billiger.
  • Netto Marken-Discount bot seinen Kunden einen einwöchigen Badeurlaub auf Malta zum Preis von 1098 Euro an. Das identische Reisepaket mit gleichem Hotel, gleicher Airline und gleichen Flugzeiten gab es auch beim Veranstalter BigXtra. Nur, dass man dort 192 Euro sparte.
Bereits 2007 hatte "Clever reisen!" die damals noch recht neuen Urlaubsangebote der Discounter überprüft. "Das Ergebnis war zu dieser Zeit in Ordnung", sagt Zupancic. "Wahrscheinlich, weil die Preise bewusst niedrig kalkuliert wurden, um in den Reisemarkt zu drängen."

Angebote nicht vergleichbar?
Doch wie erklärt sich Zupancic die teuren Angebote von Aldi & Co.? "Ich kann es nicht", sagt der Chefredakteur. "Da müssen Sie die Discounter fragen." Hinter den meisten Urlaubsangeboten in den Supermärkten stünden allerdings Tochterfirmen großer Touristikunternehmen wie TUI, FTI oder Thomas Cook, die die Ladenketten als Vertriebskanäle nutzen würden. "Wahrscheinlich wird da mit anderen Gewinnmargen kalkuliert als in den Reisebüros", sagt Zupancic.
Eine Sprecherin von Netto Marken-Discount bedauerte das Testergebnis von "Clever reisen!". Bei dem Angebot würde es sich allerdings um einen Einzelfall handeln. Der Vertrag mit dem kooperierenden Reiseveranstalter sehe vor, dass die Preise der Netto-Urlaube unter dem Branchendurchschnitt liegen. Man habe erneut alle Preise und Leistungen der angebotenen Reisen verglichen.
Aldi Süd reagierte gelassen. Das Angebot des Discounters und das von Tjaereborg seien nicht vergleichbar, teilte eine Sprecherin des Unternehmens mit. Die Qualität der Hotels sowie die Zimmergröße würden sich deutlich voneinander unterscheiden. Die Tjaereborg-Unterkunft gelte als "ausgewiesenes Party-Hotel" mit schlechten Kundenbewertungen im Internet.
Nach Angaben eines Konzernsprechers der Rewe-Gruppe (Penny, Rewe) seien zum Zeitpunkt der Veröffentlichung die Reiseangebote ihrer Supermärkte die günstigsten. Da sich die Kosten für Flüge täglich ändern würden, könne man dieses allerdings nicht über den gesamten Zeitraum des Angebots garantieren. Auch hier zweifelte man an, dass man die Viersterne-Hotels einfach miteinander vergleichen kann - und führte als Beispiel ebenfalls schlechtere Kundenbewertungen im Internet an.
Das Fazit des Chefredakteurs von "Clever reisen!" steht jedoch fest: "Man darf im Supermarkt nicht einfach ins Regal greifen und eine Reise wie ein Stück Butter kaufen", sagt Zupancic. Die Discounter seien entgegen landläufiger Meinung nicht unbedingt billiger als die klassischen Reiseveranstalter. Er ist mit dieser Einschätzung keineswegs allein. "Unser Ratschlag ist: immer die Preise vergleichen", sagt Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale in Hamburg. "Auch beim Discounter."





Sonntag, 20. Januar 2013

Recht auf Reisen: Was Passagiere bei Kofferverlust wissen müssen



Etwa jeder hundertste Koffer geht beim Fliegen verloren. Wenn es der eigene ist, kann das den Urlaub vermiesen, bevor dieser überhaupt angefangen hat. Die Fluggesellschaften reagieren unterschiedlich hilfsbereit - wichtig ist, dass Passagiere ihre Rechte kennen.

 

 

 

 


Erst das Warten am Gepäckband. Ein Koffer nach dem anderen zieht vorbei, nur der eigene fehlt. Ungefähr jeder hundertste Koffer geht verloren, das ist jedoch kein Grund, gleich in Panik zu verfallen. Denn rund 95 Prozent aller vermissten Gepäckstücke tauchen wieder auf. Und: "Reisende sind im Verlustfall nicht auf sich alleine gestellt", sagt Carola Scheffler vom Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, "sie erhalten Unterstützung und haben gewisse Schadensersatzansprüche."

Damit das glatt läuft, ist es wichtig, den Verlust möglichst noch am Flughafen zu melden. Wichtigstes Beweisstück: der Aufkleber auf der Bordkarte mit der Gepäckregistrierungsnummer. Bleibt eine erste Nachforschung am Lost-and-Found-Schalter ohne Erfolg, wird eine Verlustmeldung erstellt. Sie enthält Personen- und Flugdaten, sowie Angaben zum Gepäckstück. In der Regel bekommen die Fluggäste automatisch eine Kopie mit einer Referenznummer. Diese ist wichtig, damit sie für den weiteren Suchverlauf etwas in der Hand haben.
Den Verlust seines Gepäcks muss der Passagier der Airline unverzüglich melden. "Sonst verliert er seinen Schadensersatzanspruch", sagt Hannelore Brecht-Kaul von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Für beschädigtes Gepäck gilt eine Meldefrist von sieben Tagen. Diese Frist verlängert sich auf 21 Tage, wenn das Gepäck verspätet ankommt.
Verschiedene Airlines, verschiedene Regeln

Nach der formellen Verlustmeldung sollten sich Reisende über die Bestimmungen der Airline in Sachen Gepäckverlust informieren. Wichtig ist zunächst, ob Koffer, Tasche und Co. zum Feriendomizil oder nach Hause geliefert werden, sobald sie wieder auftauchen: "Normalerweise ist das der Fall und dieser Service kostet auch nichts. Fluggäste müssen nur die Adresse und eine Kontaktmöglichkeit hinterlassen", sagt Brecht-Kaul. Verweigere die Fluggesellschaft die Zustellung, könne man sich die Fahrtkosten zum Flughafen erstatten lassen.

Als nächstes empfiehlt es sich zu klären, wie die von der Airline gebotene Unterstützung für die Zeit ohne Gepäck aussieht. "Es gibt keine einheitliche Regelung", erklärt Scheffler. Bei einigen gibt es bei Gepäckverlust ein Paket mit Unterwäsche und Toilettenartikeln, bei anderen nicht.

Zudem gehen die Unternehmen unterschiedlich großzügig mit ihren finanziellen Überbrückungshilfen um: "Wer ohne Gepäck am Urlaubsort landet, hat grundsätzlich das Recht, sich auf Kosten der Fluggesellschaft eine Ersatzausstattung zu kaufen. Was diese jedoch umfasst und wie viel sie wert sein darf, variiert", erklärt Scheffler.



Kein Cocktailkleid für Badeurlauber


So kann es sein, das Airline A ihren Kunden Toilettenartikel bis zu 50 Euro komplett erstattet und Textilien nur zur Hälfte trägt, während Airline B beides übernimmt und für die ersten fünf Wartetage jeweils einen Satz von 50 Euro zahlt. "Reisende sollten nur das kaufen, was sie in der konkreten Situation auch benötigen", betont Bauer.


Denn nur wenn eine Anschaffung plausibel sei, komme die Fluggesellschaft für sie auf. Dabei wird je nach Urlaubsziel und -art ein anderer Maßstab angelegt: "Macht jemand eine Luxusreise, bei dem elegante Garderobe Pflicht ist, kann etwa ein Cocktailkleid durchaus erstattet werden. Bei einem Badeurlaub nicht", so Bauer.

Unterschiedlich sind auch die Zahlungsmodalitäten der Airlines. Teilweise wird ein Vorschuss gezahlt - je nach Buchungsklasse 20 bis 200 Euro. Meist muss der Reisende das Geld aber vorstrecken. "Es ist sehr wichtig, die Kaufbelege aufzuheben. Ohne sie lassen sich die Ausgaben nicht nachweisen, und es wird schwierig mit der Erstattung", betont Brecht-Kaul. Spätestens drei Wochen nachdem Reisende ihr Gepäck wiedererhalten haben, müssten die Quittungen bei der Airline sein.

Bleibt der Koffer trotz intensiver Suche verschollen, muss der Reisende einen Fragebogen ausfüllen, in dem er Inhalt und Wert seines Gepäckstücks genau beschreibt. Dieser ist mit der Bitte um Schadenersatz bei der Airline einzureichen und wird von dieser geprüft. "Dabei legen die Airlines zugrunde, was im Koffer war. Wobei der Höchstbetrag, den ein Fluggast erhält, bei rund 1200 Euro liegt", erläutert Scheffler. Wer also mit der teuren Golduhr im Koffer verreist, sollte besser vorher eine extra Versicherung abschließen.

Freitag, 11. Januar 2013

Kostenfallen bei Billigfliegern



So tricksen Fluggesellschaften ihre Kunden aus

 

 

 


Sind Billigflieger überhaupt noch billig? Diese Frage stellen sich viele. Wer nicht aufpasst, häuft bei der Buchung so viele Extragebühren an, dass ein Schnäppchenflug ganz schön teuer wird – ein Vergleich.
Für 20 Euro nach London – solche Hammerangebote findet man zur Genüge bei Billigfluggesellschaften wie Easyjet, Ryanair und Co. Auch wenn diese Angebote in der Regel Steuern und Gebühren enthalten, fällt der Endpreis dennoch meistens deutlich höher aus. Der Grund: Billigflieger verlangen für jede zusätzliche Serviceleistung Geld – egal, ob es sich um eine Sitzplatzreservierung, Verpflegung oder die Bezahlung mit Kreditkarte handelt.

Vor allem beim Gepäck kassieren Billigflieger richtig ab: Passagiere mit Koffern müssen bei Ryanair beispielsweise je nach Saison, Route und Gewicht zwischen 20 und 40 Euro pro Strecke berappen. Der zweite Koffer wird noch teurer und liegt zwischen 35 und 50 Euro. Da kommen schnell ein paar Hundert Euro mehr zusammen nur für den Transport von ein paar Klamotten und Schuhen. Richtig teuer wird es für Fluggäste, die sich nicht vorab über die Gewichtsbeschränkungen informiert haben. Dafür verlangen einzelne Airlines Übergepäckaufschläge von bis zu 20 Euro pro Kilogramm.

Wie hoch die Gebühren der einzelnen Fluggesellschaften sind, ist für Verbraucher nur schwer zu vergleichen. Das bemängelt auch Juristin Kathrin Körber von der Verbraucherzentrale Niedersachsen: „Einige Airlines listen die Gebühren während des Buchungsvorgangs übersichtlich auf, bei anderen muss man sich erst durch alle Seiten klicken. Das macht einen Preisvergleich für Verbraucher schier unmöglich“, erklärt sie.



 Hier der Gebührendschungel von sechs Airlines. Er zeigt auf, was sie für Gepäck, Übergepäck, Buchungsgebühren etc. tatsächlich mehr verlangt wird.




Easyjet

Für eine Online-Buchung verlangt Easyjet eine Verwaltungspauschale von 11 Euro pro Buchung. Völlig unterschiedlich fallen jedoch die Gebühren für ein aufgegebenes Gepäckstück von bis zu 20 Kilogramm aus, die je nach Strecke und Flug variieren. Auch für die Bezahlung mit gängigen Kreditkarten verlangt der Billigflieger eine Gebühr von mindestens sechs Euro bzw. 2,5 Prozent des Gesamtpreises. Achtung: Wer als erstes an Bord will, zahlt dafür 25,50 Euro!



Internet
Verwaltungsgebühr
11 Euro pro Buchung
Gepäckgebühr
Preis pro Gepäckstück von bis zu 20 Kilogramm variiert je nach Flug/Strecke
Sportgerät
30 Euro beim Voreinchecken, am Flughafen 35 Euro
Übergepäck
12 Euro pro Kilogramm
Kleinkind (unter 2 Jahren)
24 Euro, wenn es auf dem Schoß der Begleitperson mitfliegt. Zwei der folgenden Teile dürfen kostenfrei mitgeführt werden: Kinderwagen, Baby-Buggy, Autokindersitz oder Reisebett
Kinderpreis (2-11 Jahre)
regulärer Preis wie Erwachsene
Speedy Boarding
circa 20 Euro, Preis variiert von Flug zu Flug
Bordessen
kostet extra
Kreditkartengebühr
mind. 6 Euro bzw. 2,5 Prozent des Gesamtpreises
Buchung per Telefon
Aufpreis von 9 Euro pro Person
Umbuchung
42 Euro
Namensänderung
42 Euro, bei Differenz zum aktuellen Flugtarif muss evt. ein Aufpreis bezahlt werden. Ist der Flug, aber günstiger, bekommt der Passagier keine Erstattung
Preisbeispiel
Berlin-Mallorca: Hinflug 55,99 Euro, Rückflug 61,99 Euro, 11 Euro Verwaltungsgebühr, ein Koffer bis 20 Kg 34 Euro, Speedy Boarding 25,50 Euro. Gesamtpreis: 194,48 Euro, bei Zahlung mit Kreditkarte 200,48 Euro








Ryanair


Ryanair verlangt eine Administrationsgebühr von sechs Euro pro Strecke an. Wer über Call-Center bucht, zahlt gleich 20 Euro. Vor allem beim Gepäck verlangt der irische Billigflieger hohe Gebühren. Und: Eine Buchungsbestätigung per SMS kostet 1,50 Euro. Aufgepasst: Mitten im Buchungsvorgang bietet Ryanair ein von der Airline anerkanntes Handgepäckstück zum Verkauf an!



Internet
Gepäckgebühr
Jeder Fluggast darf bis zu zwei Gepäckstücke aufgeben: Das erste Gepäckstück bis zu 15 Kilogramm kostet je nach Saison zwischen 20 und 30 Euro, bis zu 20 Kilogramm zwischen 30 und 40 Euro. Das zweite Gepäckstück darf bis zu 15 Kilogramm wiegen und kostet je nach Saison zwischen 35 und 50 Euro pro Strecke.
Übergepäck
20 Euro pro Kilogramm
Sportgeräte und Musikinstrumente
50 Euro pro Strecke bei einem Maximal-Gewicht von 20 Kilogramm
Sitzplatzreservierung
10 Euro pro Strecke
Priority Boarding
5 Euro pro Strecke
SMS-Buchungsbestätigung
1,50 Euro
Kinderwagen
pro Kleinkind ist ein vollständig zusammenklappbarer Kinderwagen gratis
Kleinkindgebühr (unter 2 Jahren)
20 Euro
Kinderpreis (ab zwei Jahren)
wie Erwachsene
Bordessen
kostet extra
Administrationsgebühr
6 Euro pro Strecke
Gebühr für Callcenter-Buchung
20 Euro
Sonstige Standardgebühren
ETS-Levy (0,25 Cent pro Strecke) als Abgabe für den EU-Emissionshandel, EU 261 Levy (Gebühren für Flugausfälle und Verspätungen aufgrund „höherer Gewalt“) etc.
Flugänderung
50 Euro pro Strecke
Namensänderung
110 Euro pro Reservierung
Preisbeispiel (Hin- und Rückflug)
Strecke Köln-Palma und zurück: Hinflug 27,74 Euro, EU-Ausgleichsabgabe 2 Euro, Online-Check-in 6 Euro, ETS-Levy 0,25 Euro, Gepäck 35 Euro, bevorzugtes Einsteigen 5 Euro. Rückflug 20,74 Euro, EU-Ausgleichsabgabe 2 Euro, Online-Check-in 6 Euro, ETS-Levy 0,25 Euro, Gepäck 35 Euro, bevorzugtes Ensteigen 5 Euro, SMS-Buchungsbestätigung 1,50 Euro. Gesamtpreis:146,48 Euro (plus Kreditkartengebühr je nach Zahlungsart!)












Germanwings


Die Lufthansa-Tochter Germanwings unterscheidet zwischen drei Tarifen: dem Basic-, dem Best- und dem Flex-Tarif. Wer den Basic-Tarif wählt, zahlt für Gepäck- und Sitzplatzreservierung extra. Beim Best-Tarif sind ein Gepäckstück sowie die Sitzplatzreservierung und ein Snack inkludiert. Der Best-Tarif ist sehr teuer, inkludiert dafür aber ein umfangreiches Servicepaket und mehr Flexibilität.


Internet:
Gepäckgebühr
10 Euro pro Gepäckstück bis 20 Kilogrammim Basic-Tarif, wer sein Gepäck erst am Flughafen anmeldet zahlt das Doppelte
Sportgerät
z.T. Skier, Snowboard gratis, sonst 40 Euro – zuzüglich Mehrwertsteuer
Übergepäck
5 Kilogramm Übergepäck kostet 30 Euro bei Voranmeldung, am Flughafen 50 Euro. 5 bis 10 Kilogramm kosten bereits 90 Euro, am Flughafen 130 usw. Ab 40 Kilogramm verlangt die Airline einen Aufschlag von 10 Euro pro Kilogramm.
Sitzplatzreservierung
8 Euro für einen Standardsitzplatz und 15 Euro für einen Sitz mit mehr Beinfreinheit
Kleinkind (unter 2 Jahren)
15 Euro Servicepauschale zuzüglich Mehrwertsteuer, wenn das Kind auf dem Schoß eines Elternteils sitzt
Kinderpreis (2-11 Jahre)
20 Prozent des Erwachsenenpreises
Bordessen
kostet extra
Kreditkartengebühr
8 Euro pro Buchungsvorgang plus Mehrwertsteuer
Umbuchung
Im Flextarif gratis, im Basic- und Best-Tarif 35 Euro plus Differenz zum aktuellen Flugpreis
Preisbeispiel (Hin- und Rückflug)
Köln/Bonn nach London: Hinflug 24,99 Euro inklusive 6,34 Euro Flughafengebühr und 7,50 Euro Luftverkehrssteuer, Rückflug 18,65 Euro inklusive Flughafengebühr 6,34 Euro, plus ein Gepäckstück bis 20 Kilogramm 20 Euro pro Strecke, Sitzplatzreservierung 15 Euro pro Strecke. Gesamtpreis:99,98 Euro











Air Berlin

Air Berlin hat seine Gepäckpolitik seit 1. Mai 2012 deutlich verändert: Deutschlands zweitgrößte Airline gestattet nur noch einen Koffer pro Person, der nicht mehr als 23 Kilogramm wiegen darf. Wer mehr mitnimmt, zahlt saftige Übergepäckzuschläge. Beim Billigtarif „Just Fly“, der ab 1. Juli gilt, kostet sogar jeder Koffer eine Gebühr – der Check-in erfolgt über das Web oder gegen eine Gebühr von 15 Euro pro Person am Schalter.



Air Berlin
Gepäckgebühr
Neu seit 1. Mai 2012: Auf allen Kurz-, Mittel- und Langstrecken ist ein Koffer gratis bis 23 Kilogramm erlaubt. Im neuen Billigtarif „Just Fly“ kostet das erste Gepäckstück 15 Euro pro Strecke, das zweite 50 Euro pro Strecke.
Sportgerät
bis 32 Kilogramm Maximalgewicht 50 bis 70 Euro je nach Strecke. Beim Billigtarif ist die Mitnahme von Sportgepäck nicht möglich.
Übergepäck
Beim ersten Gepäckstück bis 32 Kilogramm 50 Euro auf Kurz- und 100 Euro auf Mittelstrecke. Das zweite Gepäckstück bis 23 Kilogramm kostet jeweils 50 Euro, bis 32 Kilogramm 100 bzw. 150 Euro. Bei „Just Fly“ (bis 32 Kilogramm): 100 Euro pro Strecke!
Kleinkind (unter 2 Jahren)
10 Prozent vom regulären Flugpreis, innerhalb Deutschlands umsonst
Kinderpreis (unter 12 Jahren)
67 Prozent des regulären Flugpreises zuzüglich Steuern und Gebühren
Bordessen
Speisen und Getränke inklusive
Servicecharge
10 Euro bei Online-Buchung, 20 Euro bei Buchung über Call-Center
Preisbeispiel
Frankfurt–Palma de Mallorca: 70 Euro Hin- und Rückflug, 130 Euro Steuern, Gebühren und Kerosinzuschlag, Service Charge 10 Euro, Sitzplatzreservierung 10 Euro. Gesamtpreis:220,23 Euro









TUIfly

TUIfly nimmt Gepäck noch gratis mit, kassiert aber über andere Zuschläge und Servicegebühren ab. Dafür bietet die Airline auf manchen Strecken kleine Menüs und Snacks noch umsonst an.



Tuifly
Gepäckgebühr
gratis bis 20 Kilogramm
Sportgerät
50 Euro pro Strecke für z.B. Kanu, Fahrrad, Gleitschirm und Surfboard. Ausnahmen: Tennisschläger, Inlineskates, Reitausrüstung usw. Diese werden auf das Freigepäck angerechnet und gegebenenfalls als Übergepäck verrechnet.
Übergepäck
10 Euro pro Kilogramm. Übergepäckpakete können vorab gebucht werden: 5 Kilogramm 35 Euro, 10 Kilogramm 65 Euro und 20 Kilogramm 100 Euro
Kleinkind (unter 2 Jahren)
15 Euro auf internationalen Kurz- und Mittelstrecken, 17,85 Euro auf nationalen Strecken und 50 Euro auf internationalen Flugstrecken
Kinderpreis (2-11 Jahre)
25 Prozent auf den Flugpreis pro Strecke ohne Steuern und Gebühren
Bordessen
Smile-Menüs können kostenpflichtig gebucht werden. Wer das nicht tut, bekommt dennoch auf manchen Strecken einen kleinen Snack bzw. ein Menü gratis serviert.
Kreditkartengebühr
8 Euro auf internationale, 9,52 Euro auf nationale Flüge
Umbuchung
33 bis 60 Euro je nach Strecke. Kostet der neue Flug mehr, muss die Differenz bezahlt werden.
Stornierung
12 Euro Bearbeitungsgebühr, Flugentgelt wird nicht erstattet, nur Steuern und Gebühren
Preisbeispiel:
Köln/Bonn–Nizza: Flug 27,50 Euro, Steuern und Sonderentgelt 56,48 Euro, 1 Gepäckstück 10 Euro pro Strecke, Kreditkartengebühr 8 Euro. Gesamtpreis:111,98 Euro










Condor

Die Thomas-Cook-Tochter nimmt noch gratis Gepäck mit – bis zu 20 Kilogramm. Wer mehr hat, zahlt die üblichen Übergepäckgebühren oder bucht vorab Übergepäckpakete.



Condor
Gepäckgebühr
gratis bis 20 Kilogramm oder mehr (je nach Dauer/Ziel)
Sportgerät
50 Euro für Kurzstrecke und 75 Euro für Langstrecke pro Gepäckstück, Maximalgewicht 30 Kilogramm
Übergepäckpakete
Condor bietet mittlerweile Übergepäckpakete, die vorab buchbar sind, an: 5 Kilogram kosten für die Kurzstrecke 40 Euro, für die Langstrecke 80 Euro, 10 Kilogramm 70 Euro bzw. 140 Euro, 15 Kilogramm 90 Euro bzw. 180 Euro, 20 Kilogramm 100 bzw. 200 Euro
Übergepäck regulär
10 Euro pro Kilogramm auf Kurz- und Mittelstrecke, 20 Euro auf Langstrecke
Sitzplatzreservierung
10 Euro pro der Kurzstrecke, 15 Euro auf Langstrecke, 20 Euro bei Sitzen mit mehr Beinfreiheit
Kleinkind (unter 2 Jahren)
Ermäßigung von 90 Prozent auf den Nettoflugpreis
Kinderpreis (2-11 Jahre)
Ermäßigung von 25 Prozent auf den Nettoflugpreis
Bordessen
Essen, Softdrinks inklusive
Kreditkartengebühr
6 Euro je nach Kreditkartenanbieter
Umbuchung
30 bis 60 Euro je nach Strecke im Basistarif, bei Aktionstarifen sind keine Umbuchungen möglich
Preisbeispiel
Dortmund – Antalya: Flug 174 Euro, Treibstoffzuschlag 20 Euro, Luftverkehrssteuer 8 Euro, Steuern und Entgelte 32 Euro, Service Charge 6 Euro. Gesamtpreis: 240 Euro