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Samstag, 2. März 2013

Verlust von Reisegepäck

Verlust von Reisegepäck schriftlich melden!

 

Das Flugzeug ist sicher gelandet, aber ein wertvolles Armband aus dem Koffer fehlt. In diesem Fall muss sich der Passagier immer schriftlich an die Fluggesellschaft wenden, sonst gehen die Regressansprüche verloren.




Der Verlust von Reisegepäck muss schriftlich erklärt werden. Wer sich nicht daran hält, verliert seinen Anspruch auf Schadenersatz. Das gilt nicht nur für komplette Gepäckstücke, sondern auch für alles, was sich im Koffer befindet und möglicherweise abhandenkommt oder beschädigt wird. Außerdem schreibt das Montrealer Übereinkommen Fristen vor, die einzuhalten sind. Werden sie ignoriert, gehen die Ansprüche ebenfalls verloren, betont das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main (Az.: 6 U 66/12), wie die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift «ReiseRecht aktuell» berichtet.



Schaden sofort melden

In dem Fall hatte die Klägerin Schadenersatz für Schmuck verlangt, der aus ihrem Reisegepäck verschwunden war. Darauf habe sie keinen Anspruch, argumentierte das OLG: Einmal habe sie den Verlust zunächst nur mündlich angezeigt. Dabei habe sie mit einem Anruf beim Flughafen nicht einmal mit der Fluggesellschaft direkt telefoniert. Schriftlich habe sie sich erst sechs Monate nach dem Flug gemeldet.

Das Montrealer Abkommen sieht aber in Paragraf 31 vor, dass ein Schaden sofort nach Entdeckung gemeldet werden muss, spätestens aber sieben Tage, nachdem das Reisegepäck angenommen wurde.
Hinzu komme, dass ein Schadenersatzanspruch ohnehin verfällt, wenn der Reisende eine erheblich Mitschuld trägt. Das ist der Fall, wenn wertvolle Gegenstände im Reise- statt im Handgepäck verstaut werden. Gerade bei Schmuck, der nicht viel wiegt und nicht viel Platz beansprucht, erscheine es als zumutbar, ihn im Handgepäck mit an Bord zu nehmen.



Montrealer Übereinkommen



Das Übereinkommen zur Vereinheitlichung bestimmter Vorschriften über die Beförderung im internationalen Luftverkehr, kurz: Montrealer Übereinkommen (Abk. MÜ) regelt Haftungsfragen im internationalen zivilen Luftverkehr, das heißt sowohl Fragen des Gütertransports als auch Fragen der Personenbeförderung. Das Montrealer Übereinkommen wurde am 28. Mai 1999 unterzeichnet. Kern dieser Übereinkunft ist die Modernisierung der rechtlichen Vorgaben bei einer Luftbeförderung. Dabei geht es vor allem um die Haftung des vertraglichen Luftfrachtführers für Schäden, die während eines Fluges an Personen, Gepäck oder Fracht entstehen.

Das Montrealer Übereinkommen ist seit 2004 in Deutschland und Österreich, seit 2005 auch in der Schweiz in Kraft. Es löste das seit 1929 geltende Warschauer Abkommen über die Beförderung im internationalen Luftverkehr ab.

Das Montrealer Übereinkommen ist in arabischer, chinesischer, englischer, französischer, russischer und spanischer Sprache abgefasst, wobei jeder Wortlaut gleichermaßen verbindlich ist. Das bedeutet, dass die deutsche Übersetzung keine verbindliche Fassung des Vertrages darstellt.

Donnerstag, 28. Februar 2013

Urlaubsärgernis

Die fiesen Tricks der Ganoven

In den Ferien lassen viele Urlauber gerne ihre Seele baumeln. Doch genau diesen unvorsichtigen und leichtsinnigen Zustand nutzen Trickbetrüger und andere Ganoven aus.






 Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Die Alltagssorgen werden für wenige Wochen beiseitegeschoben, man fühlt sich frei und unbeschwert. Doch gerade wo Menschen besonders entspannt, leichtsinnig oder ahnungslos auftreten, sind oft auch Betrüger nicht weit entfernt – vorzugsweise in Touristenregionen. Im Gegensatz zu „gewöhnlichen“ Einbrechern, die es auf Wertgegenstände im Auto, Hotel oder Ferienbungalow abgesehen haben, suchen Trickbetrüger den direkten Kontakt. Sie setzen vor allem auf die Naivität und Hilfsbereitschaft der ahnungslosen Touristen oder versuchen schlicht, sie mit ihrem Anliegen zu überrumpeln.


 Dabei werden die Tricks der Kleinkriminellen immer dreister und raffinierter. Wer brenzlige Situationen nicht sofort erkennt oder sich zu helfen weiß, kann schnell Opfer von Betrügern werden. Auch wenn viele Tricks seit Langem bekannt sind – sie funktionieren in anderen Variationen immer wieder.
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Urlaubsärgernis: Die fiesen Tricks der Ganoven - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/reisen/service/tid-18263/urlaubsaergernis-die-fiesen-tricks-der-ganoven_aid_508062.html
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Urlaubsärgernis: Die fiesen Tricks der Ganoven - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/reisen/service/tid-18263/urlaubsaergernis-die-fiesen-tricks-der-ganoven_aid_508062.html

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Samstag, 26. Januar 2013

Tanz-Dorado in der Karibik



Im Salsa-Schritt durch die Karibik.

 

 


Marcel ist ein Macho. Die Frau packt er am Handgelenk – wenn  auch sanft. Die andere Hand legt er auf ihr Schulterblatt, und los. Kurz-kurz-lang. Kurz-kurz-lang. Dann hört er wieder auf zu tanzen. Schaut sie an und sagt in schlechtem Englisch: „Ich lenke die Frau. Und du bist die Frau. Verstanden?“ Gut, dann weiter.






Wer auf Kuba Salsa lernen will, muss Regeln befolgen. Die erste: Der Mann führt. Die zweite: „Salsa ist kein unanständiger Tanz“, sagt Obertanzlehrer Tito am ersten Unterrichtstag. Es ist zwar ein erotischer Paartanz, aber mehr als die Hände, die Arme
und die Rückenpartie um die Schulterblätter der Frau werden nicht angefasst. Sie legt ihre Hand am Oberarm des Partners ab. Und drittens: Es ist ein fröhlicher Tanz, also sei ausgelassen.

Salsa spiegelt auf Kuba die fröhliche Seite eines harten Alltags mit vielen Entbehrungen durch die sozialistische Mangelwirtschaft wider. Die Musik ist Ventil, heißt es auf der
Insel. „Und der Tanz ist ein Ausdruck der Gesellschaft“, sagt Gioaccina Cinquegrani vom kubanischen Fremdenverkehrsamt.
Und so verwundert es nicht, dass eigentlich immer irgendwer wo tanzt. Abends, an den Wochenenden, in Havanna, Trinidad ode Santiago de Cuba sieht man sie: Die Kubaner zieht es einfach auf die Straße. Jemand reicht eine Rumflasche herum, einer dreht eine Box auf oder trommelt etwas, und dann tanzt schon das erste Paar.






In Havanna ruft Tanzlehrer Tito die Touristen zum „Shake shake“ auf. Übungen für den Hüftschwung und die Schultern, die getrennt bewegt werden. „Die Europäer können das einfach nicht, und sie sind steif“, sagt er und grinst schadenfroh zu einem hilflosen Schulterzucken. Versuchen sie ein Körperteil zu schwingen oder zu schütteln, rüttele der Rest auch gleich mit, erläutert er.



Tito rinnt schon nach wenigen Unterrichtsminuten der Schweiß über die Stirn, die Deutschen sind bereits nass geschwitzt.
Draußen prasselt ein kurzer warmer Schauer, der schwarze Ventilator unter der fünf Meter hohen Decke bringt kaum eine Brise durch den Tanzsaal mit bröckelndem Putz und holzwurmzerfressenen Tischen. Hier ist nichts auf die zahlungskräftigen, bequemen Touristen ausgelegt, die hier alle paar Wochen mal für ein paar Tage auftauchen.

Nach einem ermunternden Grinsen von Tito für seine hüftsteifen Schüler pfeift er die Lehrer herbei. Gruppenunterricht gibt es hier nicht, jeder Schüler hat einen eigenen Lehrer, lernt im eigenen Tempo und auch andere Schritte als seine Mitschüler. Hier tanzt
ein bunt zusammengewürfeltes Grüppchen Fremder: Sie haben den Tanzkurs als Bausteine eines Reisepaketes gebucht.


 



Salsa-Praxistest mit dem Tanzlehrer


Abends folgt mit den Tanzlehrern der Praxistest. Dafür muss man ihnen nur den Eintritt zu einer Veranstaltung und die Drinks zahlen, sagt Tito. Das aber sind reine Events für Touristen, meist in Hotels oder in Clubs, vor denen die zahlungskräftigen
Europäer an den Kubanern in der Schlange vorbeigewunken werden. Ins echte kubanische Nachtleben nimmt Tito die Touristen nicht mit.

Wenn Kubaner ausgehen, gehen sie auch selten in Clubs, sagt er. Ihnen reiche das billigere Flanieren auf irgendeinem Dorfplatz, oder in Havanna entlang der Strandpromenade Malecón – und von irgendwoher schallt immer Musik, und an
irgendeiner Straßenecke tanzt auch immer jemand.






So eine Ecke ist auch die Kreuzung Heredia, Padre Pico in Santiago de Cuba. Hier tönt jeden Abend bis in die Nacht hinein, aber auch schon mal am Tage aus einem der Häuser fröhliche Musik. Am frühen Vormittag schmettert es oft aus der Nummer
303 dagegen an. Rafael Santisteban gibt eine Tanzstunde auf der Dachterrasse. Oft sind es Touristenpärchen, die auch gleich das einzige Gästezimmer in dem eingeschossigen Privathaus bewohnen. Auf einer Hauswand hat sich ein gutes Dutzend von ihnen mit Namen und Sprüchen verewigt.



Die Urlauber sind glücklich – sie können abends in einer der Bars und Musikhäuser ein paar Schritte mittanzen. Schnell wird in den engen Räumen zwischen den Tischen und Stühlen jeder Quadratzentimeter Platz für einen Tanz genutzt. Dicht an dicht
stehen die Menschen mehr, als dass sie tanzen könnten. Aber es reicht für den Grundschritt: Kurz-kurz-lang und die Hüfte schwingen, die Schultern wackeln. Da können auch die Touristen nach zwei Unterrichtsstunden mithalten.


 

Dienstag, 23. Oktober 2012

Tropensturm Sandy formt sich vor Jamaica.

Tropischer Sturm Sandy.



Der tropische Sturm Sandy mit Windgeschwindigkeiten von 40 mph, bis zu 50 mph in den Spitzen, verhält sich fast stationär in der südwestlichen Karibik.




Innerhalb der kommenden 24 Stunden soll Sandy an Geschwindigkeit und Stärke zunehmen, eventuell sehr rasch könnte sich der Sturm zum Hurrikan entwickeln. Begünstigt wird dies durch die sehr warmen Wassertemperaturen von 29,5 Grad C.

Voraussichtlich am Mittwochnachmittag wird Sandy über Jamaica ziehen und am Donnerstagmorgen auf Kuba treffen und im weiteren Verlauf über die Bahamas fegen.






Environmental conditions . . .

 
consisting of low shear...warm waters...
and a moist atmosphere...favor strengthening during the next 
couple of days.  In fact...all of the intensity models bring 
Sandy to hurricane strength within 36 to 48 hours and so does
the NHC forecast.  After Sandy crosses eastern Cuba...the 
vertical shear is forecast to increase significantly...however the
global models depict a deepening cyclone...possibly due to some
baroclinic forcing.  The NHC forecast still indicates the system
becoming subtropical late in the period...although there are some
indications in the global models that Sandy could be transitioning 
to an extratropical cyclone around that time.
 
 
 
 



Forecast positions and Max winds
 
init  23/0900z 13.3n  78.6w   40 kt  45 mph
 12h  23/1800z 14.1n  78.2w   50 kt  60 mph
 24h  24/0600z 15.6n  77.8w   60 kt  70 mph
 36h  24/1800z 17.6n  77.4w   70 kt  80 mph
 48h  25/0600z 19.6n  77.0w   70 kt  80 mph
 72h  26/0600z 24.0n  76.0w   60 kt  70 mph
 96h  27/0600z 26.8n  74.8w   60 kt  70 mph
120h  28/0600z 30.0n  71.5w   60 kt  70 mph...subtropical

Freitag, 22. Juni 2012

Der erste Hurrikan in der Saison 2012


Hurrikan Chris der Erste.

 

Der tropische Sturm Chris im Nordatlantik etwa 830 Meilen vor der US-Ostküste entwickelte sich am 21. Juni zum ersten Hurrikan der Saison 2012. Mit Windgeschwindigkeiten von 75 mph tanzte er über dem Atlantik und wird nicht auf Land stoßen, mittlerweile hat er sich wieder abgeschwächt zum tropischen Sturm und wird sich innerhalb der nächsten 48 Stunden auflösen. Verantwortlich für die späte Entwicklung zum Hurrikan auch noch so weit nördlich über dem Atlantik, dort wo normalerweise der Friedhof der Hurrikane beginnt, sind die überdurchschnittlichen Wassertemperaturen vor der Ostküste. 




 
Stille vor der Küste Afrikas

 
Im Gegensatz dazu liegen die Wassertemperaturen des Atlantiks vor der Küste Afrikas, normalerweise die Geburtsstätte der Hurrikane, unter dem Durchschnitt mit dem Ergebnis, dass bisher dort noch kein Sturm entstanden ist. Alle bisherigen tropischen Stürme haben sich vor der US-Ostküste entwickelt. 


 
Karibikvorhersage

 
Aufmerksamkeit ist jetzt auch wieder zu richten auf ein Tiefdruckgebiet mit Lage zwischen Mexiko und Kuba mit teilweise heftigen Regenschauern und Windgeschwindigkeiten von 20-25 mph. Die Wassertemperaturen in der westlichen Karibik und im Golf von Mexiko liegen etwa 2 Grad über dem Durchschnitt, es ist also eine Sturmentwicklung zu favorisieren.



Dienstag, 8. Mai 2012

Die Karibik und die Hurrikan – Saison


Es ist wieder soweit. Wir warten auf Alberto, so wird der erste tropische Sturm der neuen Saison 2012 heißen. Urlauber die in der Zeit vom 01. Juni bis 30. November eine Reise in die Karibik planen sollten immer ein wachsames Auge auf die Wettervorhersagen werfen. 




Wie entsteht ein Hurrikan?


Die Hurrikan-Saison im Atlantik ist ein Ereignis im jährlichen Zyklus der tropischen Wirbelstürme. In diesem Zeitraum liegt die Wassertemperatur im Atlantik über 26 Grad und gewaltige Wassermengen verdunsten. Dadurch entstehen einzelne Gewitter. Nördlich des 5. Breitengrades kann die Erddrehung dann eine Ansammlung von Gewitterzellen in eine leichte Drehbewegung versetzen.

Die in den Gewittern aufsteigende feucht-warme Luft schafft Platz für von den Rändern nachströmende Luftmassen, die ihrerseits von der Aufwärtsbewegung erfasst werden. So wird das Gebiet, in dem die Luft zusammenströmt und aufsteigt, immer größer. Aus einzelnen, harmlosen Gewittern wird auf diese Weise ein tropischer Sturm. Die Windstärke nimmt immer weiter zu. Erreicht sie 118km/h wird der Sturm zum Hurrikan eingestuft. Sein Durchmesser wächst weiter bis zu 1000km.


Prognosen für 2012


Die Prognosen für die Saison 2012 sagen eine etwas weniger aktive Entwicklung voraus als im Vorjahr. Man rechnet mit 12 tropischen Stürmen aus denen etwa sechs bis sieben Hurrikane entstehen könnten, davon vielleicht zwei oder drei extrem intensive Stürme mit Windgeschwindigkeiten von über 180 km/h.





Die Namensgebung für die tropischen Stürme 2012


Nach Alberto für den ersten tropischen Sturm sind die Namen der folgenden Stürme:
Beryl, Chris, Debby, Ernesto, Florence, Gordon, Helene, Isaac, Joyce, Kirk, Leslie,
Michael, Nadine, Oscar, Patty, Rafael, Sandy, Tony,Valerie und William.       
                       






Wer sich als Reisender vorher gut informieren möchte, sollte die folgenden Webseiten mit aktuellen Hurrikan – Meldungen beobachten:




Donnerstag, 3. Mai 2012

Kuba - Darf es eine Rundreise sein?



Kuba ist der größte Inselstaat der Karibik. Im Norden begrenzt durch den Golf von Mexiko und im Süden durch die Karibik bietet die Insel ganzjährig ein angenehmes Klima von 24-27 Grad C sowie Wassertemperaturen um 26 Grad C.
Das Land verführt zu abenteuerlichen Unternehmungen,  angefangen von  einer Kuba Rundreise und Baden, oder Kuba Erlebnisreisen, Aktivreisen, Gruppenreisen oder nur Flüge nach Kuba.






Die Hauptstadt Havanna


Während eines Aufenthaltes auf Kuba sollte auf alle Fälle ein Ausflug die Hauptstadt von Kuba besuchen. Die alte Kolonialstadt mit über 2 Millionen Einwohner beeindruckt durch die Schönheit seiner historischen Gebäude. Sehenswert ist die Uferpromenade von Havanna, Malecon genannt, besonders abends pulsiert das Leben hier.



Pinar del Rio


In der Provinz Pinar del Rio im Westen Kubas wachsen die edelsten Tabakpflanzen der bekannten Havanna Zigarren. Hier befinden sich auch die Mogetes, die mit Pflanzen bewachsene Kegelfelsen. Besonders sehenswert ist der Soroa Park mit etwa 700 verschiedenen Orchideenarten.



Trinidad


Trinidad ist verziert mit Kopfsteinpflasterstrassen. 13 Km östlich von Trinidad liegt die Zuckerrohrfarm Torre Izagna. Auf einer alten Dampflok kann man kilometerweit durch Zuckerrohrfelder fahren.


Santa Clara


Sehenswert in Santa Clara ist das Mausoleum des Freiheitskämpfers Che Guevara und seiner Gefolgsleute. Eine 6 Meter hohe Bronzefigur zeigt Che Guevara auf einem Marmorsockel.  



Santiago de Cuba


Nach der Stadtgründung war Santiago de Cuba die ersten 25 Jahre Hauptstadt von Kuba, auch heute noch wird sie die "heimliche Hauptstadt" Kubas genannt. Grund dafür ist der hier entstandenen Nationalrhythmus Son und die Rolle der Stadt bei Aufständen und Unabhängigkeitskriegen.



Insel Cayo Coco


Cayo Coco liegt im Norden Kubas und gehört zu dem großen Archipel von Camagüey. Kilometerlange Strände und der Sand ist weiß und puderfein. Die 360 km² grosse Insel gilt als Naturschutzgebiet in dem insbesondere Flamingos zu sehen sind.



Insel Cayo Largo


Cayo Largo ist eine der Empfehlungen, wenn man auf sich auf Kuba Erlebnisreisen befindet und der Sand und das Wasser die wichtigste Rolle spielen.. Man kann mit dem Flugzeug auf dieser 25 km langen Insel landen. Cayo Largo liegt etwa 130 km östlich der Insel Isla de la Juventud. In den vergangenen Jahren haben sich neue Hotels angesammelt, kein Wunder bei diesen herrlichen Stränden. Der bekannteste und noch wenig besuchte Strand ist die Playa Sirena am westlichen Ende der Insel.



Insel de la Juventud


Die Isla de la Juventud - die Insel der Jugend - liegt ca. 200 km südlich von Havanna im Golf von Batabanó. Unter dem Namen Isla de los Pinos war sie lange Zeit das Versteck von Piraten. Ihren Namen erhielt die Insel angeblich aufgrund der Jugendlichen die den Auftrag hatten die Insel bewohnbar zu machen.

Was ist ein Mojito?

Der Name Mojito ist weltbekannt, aber wer noch nie auf Kuba war, wird ihn zumindest nicht Aufgrund eigener Erfahrungen kennen, oder doch? Um einen originalen Mojito zu probieren braucht man nicht extra Kuba zu besuchen. Alle Zutaten bekommt man fast auf der ganzen Welt.


Der Mojito soll angeblich auf Kuba entstanden sein, ob das stimmt oder nicht, jedenfalls ist der Mojito in Zusammenhang mit Kuba weltweit bekannt geworden, nicht nur weil er das Lieblingsgetränk Hemmingways war. Der Mojito ist auf Kuba ein oft bestellter Drink. Er setzt sich zusammen aus Rum, Limetten, Minze, Rohrzucker, Sodawasser und Eis. Wichtig sind frische Zutaten, eine grüne Limette geviertelt und frisch gepflückte Minze. Dabei wird die Sorte Hierba Buena bevorzugt, wobei man etwa zwei bis drei Blätter mit Stängel für einen Mojito braucht.


Bitte gerührt, nicht geschüttelt.


Vermischt mit Rohrzucker werden die Blätter mit einem Stößel in einem Longdrinkglas leicht zerdrückt, dann ein wenig mit Soda angefüllt und verrührt, damit sich der Zucker auflöst. Anschließend werden die Limetten über dem Glas leicht ausgedrückt und dazugegeben. Dann gibt man ein bis zwei Eiswürfel oder zerstoßenes Eis dazu und darüber Rum nach Belieben. Kenner rühren den Drink dann leicht um, damit das Aroma der Minze auch gut verteilt ist.