Donnerstag, 25. April 2013

So können Reisende Malaria vorbeugen

Mückenschutz und Notfallarznei.

 

 

Bei Tropenreisen drohen Urlaubern viele Infektionskrankheiten, denen sie vorbeugen sollten. „Malaria ist bei fast jeder Beratung von Fernreisenden ein Thema“, sagte Tomas Jelinek vom Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin (BCRT) dem dpa-Themendienst anlässlich des Welt-Malaria-Tags am Donnerstag (25. April). Die wichtigste Vorsorge gegen eine Erkrankung bleibe auf Reisen der konsequente Schutz vor den Mücken, die die Malariaerreger übertragen.






 
Dazu gehört, im Freien helle, geschlossene Kleidung zu tragen. Dunkle Textilien locken laut Jelinek die Insekten eher an. Um zu verhindern, dass die Moskitos durch dünnes Material hindurchstechen, empfiehlt er, feines Gewebe zusätzlich mit einem Insektenschutzmittel zu imprägnieren. Frei liegende Hautpartien sollten mit einem sogenannten Repellent eingerieben werden, das den Wirkstoff DEET in einer Konzentration von mindestens 30 Prozent enthält.

Der Mediziner rät, die prophylaktische Einnahme eines Malariamedikaments sorgfältig abzuwägen. „Wegen des Rückgangs der Malariaausbreitung in manchen Regionen der Welt geht man zunehmend dazu über, auf sogenannte Stand-by-Mittel zu setzen.“ Das heißt, der Reisende hat für den Notfall ein Arzneimittel im Gepäck, das er erst einnimmt, wenn er erkrankt. „Die möglichen gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen der vorbeugenden Einnahme sind größer als das Risiko einer Malariainfektion“, erläuterte Jelinek den Gedanken dahinter.






In Hochrisikogebieten wie in Afrika südlich der Sahara sollte jedoch weiterhin medikamentös vorgebeugt werden. Malaria macht sich vor allem durch hohes Fieber und Kopfschmerzen bemerkbar.

Die Situation hinsichtlich Malaria habe sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert, sagte der Experte. In manchen Regionen habe die von Stechmücken übertragene Krankheit stark abgenommen, während sie in anderen Gegend vermehrt vorkommt. „Sansibar zum Beispiel ist seit 2008/2009 malariafrei, am Kilimandscharo ist die Gefahr, die Krankheit zu bekommen, inzwischen sehr groß.“




Mittwoch, 24. April 2013

Aktuelle Wassertemperaturen weltweit

Mittelmeer bleibt weiter unter 20 Grad, Karibik bis 27.

 



Die Temperaturen in Europas Gewässern bleiben unter 20 Grad. Das östliche Mittelmeer kommt in dieser Woche auf 19 Grad, im westlichen Bereich werden höchstens 17 Grad gemessen. Las Palmas erreicht 20 Grad, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. 

  

Wassertemperaturen in Europa:

Biskaya
12-14
Algarve-Küste
17-18
Azoren
15-16
Kanarische Inseln
20
Französische Mittelmeerküste
15
Östliches Mittelmeer
17-19
Westliches Mittelmeer
15-17
Adria
15-17
Schwarzes Meer
8-13
Madeira
19
Ägäis
15-18
Zypern
18
Antalya
18
Korfu
16
Tunis
17
Mallorca
17
Valencia
17
Biarritz
14
Rimini
17
Las Palmas
20




 
Wassertemperaturen an Fernreisezielen:

Rotes Meer
24
Südafrika
18
Mauritius
26
Seychellen
30
Malediven
30
Sri Lanka
30
Thailand
30
Philippinen
22
Fidschi-Inseln
30
Tahiti
29
Honolulu
22
Kalifornien
10
Golf von Mexiko
27
Puerto Plata
24
Sydney
23


























































                                                   

Dienstag, 23. April 2013

Saona, Catalina und Beata.


 

 

 

Isla Saona

Die etwa 110 km² große Insel Isla Saona liegt in der Provinz Altagracia im Osten der Dominikanischen Republik. Sie gehört zum Parque Nacional del Este („Nationalpark des Ostens“) und steht unter Naturschutz. Er zählt zu den größten Nationalparks des Landes und ist bekannt durch seinen Reichtum an Vögeln, insbesondere seltener Vogelarten. Die ursprünglich tropische Vegetation wurde zunehmend durch Palmenwälder und Sandstrände ersetzt.
Von den Ureinwohnern, den Taíno, wird die Insel auch Adamanay genannt. Den Namen Saona erhielt die Insel von den Europäern im 15. Jahrhundert.
Saona hat zwei Siedlungen, das Fischerdorf Mano Juan im Süden und Catuano an der Westspitze, wo sich auch eine Marinebasis befindet.










Isla Catalina

Die etwa 4 km² große Insel Isla Catalina, von der indigenen Bevölkerung auch Toeya genannt, liegt im Osten der Dominikanischen Republik ca. 3 km südwestlich des Festlands zwei Kilometer südlich der Küstenstadt La Romana. Sie weist einen annähernd dreieckigen Grundriss auf. Sie ist jedoch Teil der weiter östlich gelegenen Provinz La Altagracia und gehört dort zum Bezirk Bayahibe der Gemeinde San Rafael del Yuma.
Die Insel ist unbewohnt. An ihrer Westküste befinden sich Badestrände, die häufig von Touristenbooten angesteuert werden.









Isla Beata

Isla Beata ist eine unbewohnte Insel im Karibischen Meer, südlich der zu den Großen Antillen zählenden Insel Hispaniola gelegen. Sie ist mit 27 km² Fläche nach Isla Saona die zweitgrößte Insel der Dominikanischen Republik und gehört zur Provinz Pedernales. Die dreieckig geformte und nahezu flache Insel liegt etwa sechs Kilometer südwestlich von Cabo Beata, dem südlichsten Punkt von Hispaniola, und ist davon durch den Canal de la Beata getrennt. Sie stellt jedoch noch nicht das südlichste Territorium der Dominikanischen Republik dar, da 11,6 Kilometer weiter im Südwesten noch das kleine Eiland Alto Velo liegt, jenseits des Canal de Alto Velo.

Die Insel wurde 1494 auf Christoph Kolumbus' zweiter Reise für Europa entdeckt und war ursprünglich von Taíno besiedelt. Auf Isla Beata wurde bis ins 19. Jahrhundert Rinderzucht betrieben, hauptsächlich um spanische Schiffe auf dem Weg vom und zum südamerikanischen Kontinent mit Proviant zu versorgen. Ab etwa 1870 bis in die 1960er Jahre wurden an der Nordküste der Insel Salinen betrieben. Die heute unbewohnte Insel wird gelegentlich von Fischern aufgesucht. Sie ist Bestandteil des Jaragua-Nationalparks, des größten Schutzgebietes in der Karibik.